Hörprobleme | Ab wann braucht man ein Hörgerät für den Alltag?

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Hörprobleme | Ab wann braucht man ein Hörgerät für den Alltag?

Hörprobleme im Alter feststellen und richtig behandeln/vorbeugen!

Eines unserer wichtigsten Sinnesorgane sind die Ohren. Mit ihnen können wir nicht nur den Klängen schöner Musik folgen, sondern noch viel mehr. Sie erleichtern das alltägliche Leben enorm. Dank ihnen nehmen wir gesprochene Worte sowie Motorgeräusche an der Straße war. Ohne sie wäre die Kommunikation mit Sprache gar nicht erst möglich. Zugleich warnen sie uns auch vor Gefahren. Umso schlimmer ist es, wenn im fortgeschrittenen Alter Hörprobleme auftreten. Genau aus diesem Grund haben wir Menschen uns eine Erleichterung beziehungsweise Unterstützung geschaffen – das Hörgerät. Doch ab wann braucht man ein Hörgerät? Rund 14 Millionen Menschen in Deutschland haben Hörprobleme. Darum möchten wir mit diesem Artikel einmal für Klarheit sorgen. Ab wann ein Hörgerät sinnvoll ist und wie sich unsere Ohren schützen lassen, das gibt es jetzt!

Hörprobleme im Alter | Welche Ursachen können Hörprobleme haben?

Das Hörvermögen kann durch diverse Ursachen nachlassen. So können beispielsweise eine Mittelohrentzündung oder eine Verstopfung des Gehörgangs der Grund sein. In beiden Fällen handelt es sich um einen vorübergehenden Zustand. Mit ärztlicher Unterstützung allerdings sind die Hörprobleme schnell wieder Geschichte. Anders ist es aber, wenn plötzlich das Hörvermögen auf einem oder gar beiden Ohren nachlässt. Selbstverständlich kann dies eine Alterserscheinung darstellen. Dennoch sollte in einem solchen Fall ein HNO-Arzt aufgesucht werden. Meist liegt das Problem tief im Inneren des Ohrs, dem sogenannten Innenohr. Erkrankungen, viel Lärm sowie eine Hirnhautentzündung können für diese Hörminderung verantwortlich sein. Dazu gehören diese Krankheiten/Probleme:

Hören ist unheimlich wichtig! | Welche Auswirkungen haben Hörprobleme?!

Hörprobleme treten im Alter immer häufiger auf. Sie können bereits die ersten Vorboten einer Schwerhörigkeit darstellen. Zu warten und zu hoffen, dass die Ohren von alleine wieder besser werden ist daher Unsinn. Vielmehr können eine frühzeitige Untersuchung und eventuelle Behandlung des Gehörs sich auszahlen. Dabei stellt sich aber die Frage, warum das Hören an sich so wichtig ist? Klar, Hörprobleme vermindern das Hörvermögen wodurch Musik hören keinen Spaß mehr bereitet. Doch es gibt noch viele weitere Gründe! Das Hören betrifft:
  • die Sprache und Kommunikation
  • das Gehirn
  • das Gleichgewicht
  • sowie die (nicht-)aufgenommen Informationen

Das Hören sorgt für Sicherheit!

Selbstsicherheit, Selbstbestimmung und Selbstbestimmung! Große Themen in unserer aller Leben. Damit wir dies bewerkstelligen können brauchen wir unsere Sinnesorgane. Mithilfe unserer Ohren nehmen wir Geräusche auf. Dies können beispielsweise gesprochene Worte sein. Durch diese erhalten wir Informationen und Neuigkeiten. Aber auch zum Musik hören oder zum wahrnehmen von Gefahren brauchen wir sie. Dies können Motorengeräusche oder ein hupendes Auto an der Straße sein. Hörprobleme können nicht nur Grund dafür sein, dass Informationen nicht wahrgenommen werden. Mit unseren Ohren halten wir außerdem auch unser Gleichgewicht aufrecht! Deswegen können Schädigungen im Innenohr auch zu Gleichgewichtsstörungen führen, was wiederum das Unfall- und Sturzrisiko steigen lässt. (Lesen Sie auch: Sturzprophylaxe | So lassen sich Stürze im Hohen Alter vermeiden). Eine Hörminderung sorgt außerdem für Schäden im Gehirn. Bestimmte Geräusche können nicht mehr zugeordnet beziehungsweise verarbeitet werden. Signale verlieren ihre Bedeutung und der Hörgenuss schwindet. Aber auch das Zwischenmenschliche leidet unter Hörproblemen:
  • Missverständnisse treten immer häufiger auf
  • es entsteht zunehmend Misstrauen und sogar Unglaubhaftigkeit
  • die Beziehungen zum Mann/zur Frau oder zu den Freunden verschlechtert sich
  • nicht selten tritt dann auch eine depressive Stimmung auf(Altersdepression)
Hörprobleme betreffen den ganzen Alltag sowie unser Umfeld. Das Hören ist daher ein sehr wichtiger Teil unseres Lebens. Ein ordnungsgemäßer Schutz der Ohren sowie wenn nötig eine Behandlung sind daher unerlässlich. Davon profitieren das Gehör sowie das Gehirn. Aber auch das Umfeld, das eigene Gefühl und somit auch die Lebensqualität!

Das Gehör vor Hörschädigungen schützen! – Wie Hörprobleme vorbeugen?

Hören ist also verdammt wichtig! Daher sollten die Ohren so früh und gut wie möglich geschützt werden. Ja, die Hörfähigkeit nimmt mit dem Alter immer weiter ab. Bereits ab dem 40. Lebensjahr beginnt dies infolge des natürlichen Alterungsprozesses. Dies muss allerdings nicht noch von äußeren Umständen verstärkt oder gar beschleunigt werden. Schäden an und in den Ohren können durch mangelnde Reinigung und zu viel Lärm hervorgerufen werden. Eine dauerhafte Schädigung der Ohren kann schon durch einen lauten Knall folgen. Vorzeitige Hörprobleme lassen sich folgendermaßen vermindern/vermeiden:
  • Lärm von Maschinen und Geräten wenn möglich vermeiden
  • bei einer hohen Lärmbelastung immer Gehörschutz tragen (Rasenmähen etc.)
  • Zu laute Musik vermeiden! Das gilt vor allen Dingen für Kopfhörer
  • Regelmäßige Ruhephasen unterstützen die Ohren (Waldspaziergang etc.)
  • Laut Orte wie Baustellen oder Flughäfen nach Möglichkeit meiden

Wie gut können Sie noch hören? | Anzeichen für akute Hörprobleme

Hörprobleme oder generell eine Hörminderung tritt nicht von einen auf den anderen Tag auf. Vielmehr ist es ein schleichender Prozess. Deswegen lohnt es sich “die Ohren auf zu sperren” und aufmerksam zu sein. Folgende Hörprobleme sind Anzeichen für eine Hörminderung:
  • Drehen Sie die Musik oder den Fernseher im öfter lauter?
  • Fällt es Ihnen schwerer den Gesprächspartner am Telefon zu verstehen?
  • Sprechen die Menschen um Sie herum auf einmal undeutlicher?
  • Ist es anstrengender einem Gespräch zu folgen?
  • Sprechen Sie Freunde und Familie auf Ihre Hörprobleme an?
Ist dies bei Ihnen der Fall? – Dann warten Sie nicht, sondern sprechen Sie mit Ihren Liebsten über einen Arztbesuch! Eine Fachperson wie beispielsweise ein HNO-Arzt kann Ihnen bei Hörschwierigkeiten zur Seite stehen. Auch ein Hörtest in einem Fachgeschäft für Hörgeräte sorgt für Aufklärung. Bei Unwohlsein oder Scham lassen Sie sich einfach von Ihren Angehörigen begleiten. Hörprobleme sind kein Grund sich zu schämen!

Diagnose: Hörgerät! | Reicht ein Hörgerät bei einem Ohr aus?

Wie wir nun Wissen, ist eine frühzeitige Behandlung beziehungsweise Vorsorge bei Hörproblemen enorm wichtig. Sollte bei einem Hörtest beim HNO-Arzt oder Hörakustiker die “Diagnose Hörgerät” fallen, so stellt sich die Frage, ob eines ausreicht? Hierzu lässt sich sagen, dass dies nicht hilfreich ist. Bei einer Hörminderung nur ein Ohr mit einem Hörgerät zu versorgen kann schwerwiegende Folgen mit sich ziehen. Denn darunter leiden das Richtungshören sowie das Räumliche Hören. Woher also ein Signal oder ein Ton kommt lässt sich mit nur einem Hörgerät bei Hörproblemen nur schwer identifizieren. Es sollte daher bei einer Hörminderung immer auf zwei Hörgeräte gesetzt werden! Hörprobleme sind ernst zu nehmen! Eine frühe Aufklärung und Behandlung sind dabei die Stichworte. Deswegen sollten Sie bereits bei einem Verdacht einen Arzt aufsuchen, um für Klarheit zu sorgen. Es fällt Ihnen allerdings schwer sich alleine auf die Straße zu begeben? Dann kann eine Begleitperson in Form einer Haushaltshilfe genau das richtige für Sie sein! Neben der Begleit Tätigkeit sorgt diese sich auch um Ihren Haushalt und kleinere Besorgungen. Das bedeutet mehr Zeit für die schönen Dinge des Ruhestands! Vereinbaren Sie noch heute ein Beratungsgespräch und gemeinsam finden wir die Haushaltshilfe, die zu Ihnen passt!

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