Putzfrau sagt man heute nicht mehr
Wenn Senioren Unterstützung im Haushalt benötigen, fallen oftmals so alte Begriffe wie: Zugehfrau oder Putzfrau. Diese Begriffe sind insofern schon veraltet, weil heute Männer ebenso gut diese Dienstleistungen ausüben. Hier ist ein Umdenken erforderlich und alte Klischees sollten abgelegt werden. Putzfrau oder Zugehfrau ist im heutigen Verständnis negativ behaftet. Bezeichnungen wie Putze, Staubsaugerpilotin oder Bodenkosmetikerin das geht gar nicht und ist respektlos. Reinigung und Alltagsunterstützung ist heute eine angesehene Dienstleistung.
Es geht um mehr als Saubermachen
Die heutigen Anforderungen sind weitaus mehr als nur sauberzumachen, denn die Senioren benötigen auch soziale Ansprache oder auch mal einen gemeinsamen Spaziergang. Hierbei gilt es nicht nur die Wünsche der Senioren zu befriedigen, sondern auch eine Entlastung für die Angehörigen zu bieten. Die Unterstützung ist ein stetiger Anpassungsprozess, welcher sich durch die gesundheitliche Situation und das Wohnumfeld verändert. Hierzu ist es unbedingt erforderlich, dass die Kommunikation reibungslos funktioniert, denn nur so können die erforderlichen Aufgaben unmissverständlich erfasst und erledigt werden. Bei einer Verständigung mit Händen und Füßen sind Senioren oftmals überfordert und lehnen dadurch die Hilfeleistung beziehungsweise die helfende Person ab.
Die Haushaltshilfe von heute
Für die umfassenden Aufgaben und die zu berücksichtigende soziale Aspekte ist die Berufsbezeichnung Haushaltshilfe angemessen. Eine Haushaltshilfe bringt sich auch in alltäglichen Aufgaben wie Schuhe binden oder auch einen Knopf annähen ein. Es sind eben die kleinen Dinge, die das Leben schwer machen können. Auch in punkto Bezahlung müssen alte Klischees abgelegt werden. Die allgemeine veraltete Denkweise, dass die unterstützende Person mit ein paar Euros abgespeist wird, ist schnellstens aus dem Kopf zu verbannen. Es handelt sich um einen anerkannten Berufstand, hinter dem eine qualitativ hochwertige Leistung steht. Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass diese Leute den Senioren das Leben angenehmer machen und bei allen kleinen und großen Aufgaben mit einem Lächeln an der Seite stehen.
Gegenseitiger Respekt ist Voraussetzung
Wer bezahlt, bestimmt die Musik. Im Prinzip ist das richtig, sollte aber so niemals vermittelt werden. Es ist vielmehr, wie man heute sagt, eine win win Situation. Beide Seiten profitieren voneinander und da gibt es keinen Anlass der Annahme, dass es höher gestellte Menschen gibt. Natürlich sind unsere Kunden in einer anderen Zeit aufgewachsen, welche sie für das weitere Leben geprägt hat. Das Schubladendenken hat eine wesentliche Rolle gespielt. Ist diese Denkweise ausgeprägt, kommt es manchmal unbewusst zu Demütigungen gegenüber unseren Mitarbeiter*innen. Dann stellt sich meist schnell das Gefühl ein: muss ich mir das antun. Die Marktsituation ist so, dass es prinzipiell zu wenig Haushaltshilfen gibt. So kann es passieren, dass die unterstützende Hand kurzum einen Auftrag ablehnt und lieber zu Senioren geht, wo sie respektvoll behandelt wird. Es ist wie immer im Leben, gemeinsam und mit gegenseitigem Verständnis und Respekt geht es leichter. Unsere Haushaltshilfen sind Doppelverdiener. Sie bekommen von uns die Bezahlung für Ihren Lebensunterhalt und von unseren Kunden den Lohn der Anerkennung für ihre geleistete Arbeit.